Süßes im 8. Bezirk

Wir befinden uns in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag. Die ganze STADTBEKANNT-Redaktion fastet. Die ganze Redaktion? Nein! Eine rebellische Redakteurin ist halt nun einmal „leider“ für das Food-Ressort verantwortlich und musste wohl oder übel die Zitronentarte im CDLC testen!

 

Oh mon dieu!

Es ist Fastenzeit. Aber das hat Mutter und Tochter nicht daran gehindert, eine Patisserie zu eröffnen. Was sich so anhört wie der Plot vom Film Chocolat, ist in diesem Fall die Geschichte von Crème de la Crème und ihren Betreiberinnen Sonja und Julia Wojta. Fünf Jahre nach dem Start der Julie Cake Pop Bakery toben sich die beiden nun süßspeisentechnisch mit fixem Standort im Achten und einem Fokus auf französische Patisserie aus.

Crème de la Crème Lokal (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl
Crème de la Crème Lokal (c) STADTBEKANNT

Die Versuchung lauert in der Lange Gasse

Wer sich nicht in die sündige Gefahr begeben möchte, der sollte bis Ostern die Lange Gasse besser meiden, denn abgesehen von Zuckerlgeschäft und Leones-Eis gibt es hier also eine weitere Versuchung. Die feinen Tartes und Pralinen gehören wahrlich zur Crème de la Crème der Wiener Patisserie-Szene und sind optisch wie auch geschmacklich ein großer Genuss. Die Bandbreite reicht von Zitronen Tartelettes und Mousse-Au-Chocolat Törtchen über Karottenkuchen und Schokoladepralinen bis hin zu den bewährten Cake Pops. Meine Empfehlung: alles durchkosten!

Crème de la Crème Zitronentarte (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl
Crème de la Crème Zitronentarte (c) STADTBEKANNT

Bester Nebendarsteller: Das Frühstück

Neben den süßen Stars des Crème de la Crème, die in der Vitrine alle Blicke auf sich ziehen, gibt es hier aber auch ein wunderbares klassisches Frühstück. Das reicht von süß (mit Striezel und Marmelade) über vital (mit hausgemachtem Brot, Aufstrichen und Biojogurt) bis hin zu groß (mit Brot, Striezel, Bio-Schinken, Bio-Käse, Aufstrichen und Ei). Dazu gesellen sich ein paar Extras wie die obligatorische Avocado, das Schnittlauchbrot oder weichgekochte Eier.

Crème de la Crème Tresen (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl
Crème de la Crème Tresen (c) STADTBEKANNT

Wiener Moderne

Und weil mir die Einrichtung auch so unglaublich gut gefällt, folgt an dieser Stelle auch eine kurze Lobeshymne über das entzückende Interieur, das mit Hilfe von Lichtgestalter Alex Riegler (mumu light design) entstanden ist. Allein die Farbkombination grün, gold und creme ist hinreißend. Die moderne Interpretation einer Wiener Konditorei mit den runden Thonet Tischen und dazupassenden Sesseln, die aussehen als hätte man sie in Schokolade getunkt, ist absolut gelungen! Crème de la Crème, je t’aime! Welch’ ein Glück, dass ich aus beruflichen Gründen die beste Ausrede zum Fastenbrechen habe!

Crème de la Crème Zitronentarte Tischgedeck (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl
Crème de la Crème Zitronentarte Tischgedeck

STADTBEKANNT meint

Julia Wojta und ihre Mutter Sonja haben bereits vor fünf Jahren die Wiener Mehlspeisenszene mit ihren wunderbaren Cake Pops aufgemischt. Nun folgt die wohl sündenhafteste Neueröffnung der Stadt mit einer modernen Konditorei im Achten. Man konzentriert sich auf französischer Patisserie, wohl gibt es aber auch ein paar Ausbrecher, wie Karotten- oder Topfentorte. Auch Cake Pops dürfen hier natürlich nicht fehlen. Und ein Geheimtipp ist das wunderbare klassische Bio-Frühstück mit selbst gebackenem Brot. Und auch das Interieur ist ein Genuss. Oh là là!

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