Eine Gaumenreise der besonderen Art

Hätte Theophil Edvard Hansen (1813-1891), Bauvater des Palais Hansen Kempinski, gewusst, dass unter seinem Namen ein derartig feines Gourmet-Restaurant aufmachen wird – er hätte wohl gejubelt.

Eigentlich gehört das Restaurant Edvard zum 5-Sterne-Hotel Hansen Kempinski. Das verwundert wenig. Immerhin braucht ein gehobenes Hotel auch eine Möglichkeit, um gehoben zu speisen! Das Edvard erfüllt diesen Wunsch mühelos und bietet dabei noch mehr. Dafür wurde es bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem der begehrten Michelin-Sterne, drei Hauben und 17 Gault&Millau Punkten.

[caption id="attachment_122592" align="alignnone" width="728"]Edvard Palais Hansen Kempinski (c) Edvard Edvard Palais Hansen Kempinski (c) Edvard[/caption]

Die Besonderheit des Nicht-Selbstverständlichen

Das Innere des Restaurants Edvard präsentiert sich dem Gast durchaus nobel, aber nicht prätentiös oder protzig, die Atmosphäre ist gehoben, aber nicht abgehoben. Helle, frische Farbtöne dominieren, dezente Stuckverzierungen an den Wänden machen alten Wiener Glanz spürbar. Der Gesamteindruck des Interieurs spiegelt sich auch in den Speisen am Teller wider – frische Zutaten, augenfreundlich-kreatives Arrangement und gekonnt harmonische Kombinationen oder Würzideen sind Markenzeichen der Edvard’schen Küche.

Das gar nicht so selbstverständliche, aber dafür umso begrüßenswertere Motto des Lokals lautet nämlich: Fresh Cuisine. Gekocht wird also ausschließlich frisch, wobei regionalen und saisonalen Zutaten klar der Vortritt gelassen wird. Die Zubereitungsart wählt der Küchenchef je nach Zutat: Immerhin soll aus jeder Köstlichkeit der bestmögliche Geschmack herausgearbeitet werden!

[caption id="attachment_122589" align="alignnone" width="728"]Edvard Norman Etzold (c) Edvard Edvard Norman Etzold (c) Edvard[/caption]

Chef mit Leidenschaft

Chef de Cuisine Norman Etzold ist seit Mai 2017 kulinarisch für das Edvard verantwortlich. Der 33-Jährige ist seit 2014 als Sous Chef und Küchenchef Teil des Teams im Edvard und prägt bereits seit zwei Jahren die kulinarische Linie des Restaurants. Der gebürtige Deutsche begann seine Karriere im Hilton in Mainz und wechselte danach zu Kempinski in das mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant Villa Rothschild im Taunus nahe Frankfurt. Anschließend war Etzold als Sous Chef im Hyatt Regency Mainz tätig.

Norman Etzold verbindet Techniken und Aromen aus allen Teilen der Erde mit regionalen Zutaten. Sein Kochstil ist natürlich, frisch und grün –Fresh Cuisine eben. Und auch optisch ist das Ergebnis bemerkenswert. Damit das bekanntlichermaßen mitessende Auge auch etwas zum Freuen hat …

[caption id="attachment_122588" align="alignnone" width="728"]Edvard Hüttenkäse Gurke Quinoa (c) Edvard Edvard Hüttenkäse Gurke Quinoa (c) Edvard[/caption]

Die ideale Begleitung …

… zum feinen Essen ist, wie könnte es auch anders sein, der feine Wein. Chef-Sommelier und Restaurantleiter des Edvard ist Wolfgang Singer. Der gebürtige Bayer hat in Tirol den Diplom-Sommelier absolviert. Nach fünf Jahren im Stanglwirt am Wilden Kaiser, bei UngerWeine und im Krallerhof ist er im November 2016 zum Edvard-Team gestoßen und berät dort fachkundig die genussfreudige Kundschaft.

[caption id="attachment_122591" align="alignnone" width="728"]Edvard Wolfgang Singer (c) Edvard Edvard Wolfgang Singer (c) Edvard[/caption]

Mittags im Edvard

Relativ neu sind die mittäglichen Öffnungszeiten des Edvard: Erst seit Juni 2017 öffnet man hier auch zur Lunch-Time (12:00-14:30 Uhr) die Pforten und kredenzt ein 3- oder 4-gängiges Business Lunch-Menü für € 39,-. So lässt sich die Mittagspause doch einigermaßen aushalten!

[caption id="attachment_122587" align="alignnone" width="728"]Edvard Alpensaibling Erbsen Fenchel (c) Edvard Edvard Alpensaibling Erbsen Fenchel (c) Edvard[/caption]

Foto (c) Edvard

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