Asiatisches Restaurant im 8. Bezirk

Das Koinonia aus Währing hat ein zentrales Pendant in der Josefstadt bekommen – mit homöopathischer Dosis Fusion und schickem Interieur.

[caption id="attachment_121464" align="alignnone" width="728"]Koinonia Plus Tische (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Koinonia Plus (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl[/caption]

Begriffserklärung

Koinonia – das könnte die Bezeichnung für ein fiktives Land mit asiatischen Karpfen als Bewohner sein – ist es aber nicht. Denn eigentlich kommt das Wort aus dem Griechischen und bedeutet „Gemeinschaft durch Teilhabe“. Und in diesem konkreten Fall handelt es sich auch um den Namen eines Restaurants in Wien, genau genommen sogar um zwei Restaurants: ein Stammlokal in Währing und eines mit Beinamen „Plus“ in der Josefstadt. Während man sich im ersten ausschließlich auf thailändisch, japanisch und koreanisch konzentriert, ist das innerstädtische Plus auf die vermeintliche Fusion asiatischer mit europäischer Küche zu verstehen.

[caption id="attachment_121460" align="alignnone" width="728"]Koinonia Plus Lokal von oben (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Koinonia Plus Lokal (c) STADTBEKANNT [/caption]

Fusion, oder was?

Was das konkret heißt? Eigentlich weniger als man erwarten würde. Lediglich ein paar Saucen, die auf Schlagobers basieren, österreichische Gerichte, wie Rostbraten mit Spargel oder ein Tiramisu, das statt mit Kakao mit Matchapulver bestreut wird, werden hier der Fusions-Kategorie zugeordnet. Doch tatsächlich ist die Speisekarte sehr Asia-lastig. Es fängt mit Miso und Tom kha Gai Suppe an, geht über Frühlingsrollen, klassisches Sushi und Tempura hin zu gebratenen Nudeln, Lachs mit Gemüse und Curry.

[caption id="attachment_121458" align="alignnone" width="728"]Koinonia Plus Küche (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Koinonia Plus (c) STADTBEKANNT[/caption]

Egal, es schmeckt!

Auch wenn das nun eher als „übergreifend asiatisch“ zu verstehen ist, dem Geschmack der Speisen tut dies jedenfalls keinen Abbruch. Das Sushi wird frisch zubereitet, das Gemüse knackig angebraten und der Lachs sanft in Teriyaki Sauce eingehüllt; Koinonia Betreiber und Chefkoch Goangho Kim weiß jedenfalls, was er tut. Das hat er ja auch schon zehn Jahre lang am Aumannplatz bewiesen.

[caption id="attachment_121463" align="alignnone" width="728"]Koinonia Plus Sushi (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Koinonia Plus Sushi (c) STADTBEKANNT[/caption]

Empfehlung

Ein weiteres Plus hier in der Albertgasse ist auch das äußerst gelungene Interieur. Eine einstige Zielpunkt Filiale wurde mit größter Sorgfalt umgebaut und in großzügiges Lokal mit Galerie, Wandprints und Lounge-artiger Atmosphäre verwandelt. Und an diesem Geheimtipp teilhaben lassen, möchte ich die liebe Stadtbekannt-Community allemal – Amen. Oder halt Koinonia.

[caption id="attachment_121461" align="alignnone" width="728"]Koinonia Plus Menü (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Koinonia Plus Lachs (c) STADTBEKANNT [/caption]

STADTBEKANNT meint

Koinonia Plus ist die innerstädtische Version eines beliebten Stadtrand-Asiaten. Das „Plus“ im Namen steht für den „Fusion“ Faktor in der Küche. Den konnten wir zwar nicht so stark herauserkennen, war aber egal, geschmeckt hat es nämlich trotzdem. Feine asiatische Küche mit Sushi, Lachs in Teriyaki Sauce oder gebratene Nudeln gepaart mit ansprechendem Ambiente im neu renovierten Geschäftslokal in der Josefstadt. 1 Plus!

Amenities

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