Vegane Küche – Polsterzipf

Polsterzipf (c) STADTBEKANNT Noll

Traditionelle Wiener Süßspeise

Warum heißt der Polsterzipf eigentlich Polsterzipf?
Ganz einfach: die äußere Form des Gebäcks erinnert nämlich an einen Zipfel vom Polster.

Polsterzipf oder auch Hasenöhrl genannt hat in Österreich eine lange Tradition. Sie reicht bis ins Jahr 1490 zurück, als der Polsterzipf erstmals als traditionelles Schmalzgebäck in der „Küchenmeisterey“ erschien.

Der österreichische Kaiser Leopold II (1790–1792) war ganz besessen von dieser köstlichen Süßspeise.

Wiener Polsterzipf – Zutaten für ca. 20 Stück

Teig

250 g Butter (Alsan)
250 g veganer Topven
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 EL Sojamehl
1 EL Wasser

Füllung
6 EL Mariellenmarmelade
6 EL Erdbeermarmelade

Polsterzipf (c) STADTBEKANNT Noll
Polsterzipf (c) STADTBEKANNT Noll

Wiener Polsterzipf – Zubereitung

Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und ebenfalls hinzugeben. Das Sojamehl mit dem Wasser vermischen und gemeinsam mit dem Topven zu den restlichen Zutaten geben. Mit einem sogenannten Bischoff (alternativ mit den Händen) alles zügig zu einem glatten Teig verkneten und diesen für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig anschließend ca 2mm dick ausrollen und in Quadrate (ca. 7 x 7cm) scheiden. Die Ränder mit ein wenig Wasser befeuchten und jeweils einen kleinen Kleks Marmelade in die Mitte des Quadrates geben. Das Quadrat zu einem Dreieck zusammenfalten und die Ränder vorsichtig festdrücken.

Die Polsterzipf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Noch heiß mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit!

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Bild: Noll

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