Was die neue WU so zu bieten hat

Library nennt sich das Cafe, indem es sich ganz famos frühstücken lässt. Das behauptet man zumindest. Wir werden sehen.

Wir betreten das Lokal und sind um 07:30 Uhr die ersten Gäste. Die meisten Stühle stehen noch kopfüber auf den Tischen. Wir gleiten über den frisch gewischten Boden und nehmen Platz.

Library Caramel (c) stadtbekannt.at
Library Caramel (c) stadtbekannt.at

Wir lesen die Karte, im Hintergrund „All you need is Love“. Das Erste, das uns in der Karte auffällt: die Frühstücksangebote sind verdächtig günstig. Bei genauerem Durchlesen fällt uns auf, dass irgendetwas Essentielles fehlt. Nur was ist es bloß? Tatsächlich, es fehlt das Getränk! Weder warm noch kalt, gar nichts. Das erklärt uns nun auch, warum das Frühstück hier so billig ist. Mit Saft und Kaffee ist man dann nämlich wieder auf dem Preis, der einem sonst geläufig ist. Schockiert, empört und niedergeschmettert atmen wir tief durch und versuchen uns zu sammeln. Gut, wir sind beruhigt und entscheiden uns dann einmal für das Mailänder, einmal für das Library Frühstück.

 

Die Semmel frisch aus dem Ofen auf den Teller

Die Bestellung wird mit der Begleitinfo, dass „die Semmerl frisch aufgebacken werden und es a bissl dauern kann“ entgegengenommen. Nun gut, so sei es. Die Kellnerin zieht von dannen, im Hintergrund noch immer „All you need is love“, wir blicken uns verliebt an. Stimmt nicht, wir blicken uns hungrig an.

Library Fruehstueck Schinken (c) stadtbekannt.at
Library Fruehstueck Schinken (c) stadtbekannt.at

Zehn Minuten später steht dann einmal das Mailänder, einmal das Library-Frühstück vor uns am Tisch. Mailand sieht so aus: Weiches Ei, Salami Milano (eh klar), Prosciutto, Grana, Olivenpaste, (wirklich sehr viel) Ruccola, Butter, Ciabatta, ein mini Kuchen. Library kommt mit Selch-Schinken, Käse, Salami, einem weichen Ei, mini Müsli mit Joghurt & frischen Äpfelstücken, Kräuteraufstrich mit Schnittlauch, Rohkost, Butter (zumindest versprach es den in der Karte, am Teller war er leider nicht), hausgemachte Marmelade aus dem Atelier Fein (wahrlich köstlich), zwei noch ofenwarmen Semmeln und einem Croissant. Mit den Getränken kamen wir dann jeweils auf ungefähr 10,- Euro und sind damit immer noch sehr zufrieden. Das Joghurt mit den frischen Früchten hat uns wirklich jung und frisch fühlen und perfekt in den Tag starten lassen.

Library Ruccola (c) stadtbekannt.at
Library Ruccola (c) stadtbekannt.at

STADTBEKANNT meint
Das Library hat bestimmt seine Berechtigung und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Bedienung ist freundlich und das auf den Tellern liegende mehr als ausreichend. Eins minus. Setzen. Danke. Tschüss.

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